Gedenken an die Reichspogromnacht

Die Gewalt der Pogrome vom 7. bis 13. November 1938 fand am 9. November ihren vorläufigen Höhepunkt. Vor 75 Jahren brannten überall in Deutschland und Österreich die Synagogen, jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden überfallen, demoliert und geplündert. Es war das Ereignis, dass das deutsche Vernichtungsprojekt ankündigte. Dem Gedenken an die deutschen NS-Verbrechen auch weiterhin Gehör zu verschaffen sowie Konsequenzen daraus einzufordern, bleibt die wichtigste Aufgabe für alle Antifaschist_innen. In diesem Sinne rufen auch in diesem Jahr antifaschistische Gruppen zu einer Gedenkkundgebung am Mahnmal Levetzowstrasse und einer anschließenden Demonstration durch Moabit auf.

Vollständiger Aufruf.

9. November 2013 | 17:00 | Levetzow- Ecke Jagowstrasse
(via. U-Bhf Hansaplatz, U-Bhf Turmstraße, S-Bhf Tiergarten)

Moabit: Infoveranstaltung

„Stop Racial Profiling!“

Rassistische Polizeikontrollen auf Bahnhöfen und Plätzen sind trauriger Alltag in Deutschland. Auch in Berlin, vor allem in den als soziale Brennpunkte bezeichneten Stadtteilen Wedding, Moabit, Kreuzberg und Neukölln, werden tagtäglich Menschen von der Polizei angehalten und durchsucht. Von vielen Staaten bereits geächtet, ist diese Form des institutionellen Rassismus in Deutschland rechtlich legitimiert.

Erst vor wenigen Wochen leugnete Innensenator Frank Henkel diese Diskriminierung, in dem er behauptete, „Racial Profiling gibt es in unserer Stadt nicht“. Betroffene und unabhängige Organisationen wie etwa das Instituts für Menschenrechte sagen etwas anderes. In Kooperation mit KOP, der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt, möchten wir daher über die menschenrechtswidrige Praxis informieren und Gegenstrategien diskutieren.

14. Oktober 2013 | 19:30 | Fabriktheater Moabit
(Kulturfabrik Moabit: Lehrter Straße 35, 10557 Berlin)

Präsentiert von:
Auf die Pelle rücken – Antifaschistische Infos aus Wedding und Moabit
Antifaschistische Initiative Reinickendorf
Hände weg vom Wedding!
KOP- Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt
North East Antifascists [NEA]

Moabit: Infoveranstaltung

Neonazis in der Hip-Hip-Subkultur

Die Öffnung der rechten Szene für Einflüsse aus fremden Subkulturen hat zu einer Erweiterung ihres Betätigungsfeldes geführt. Neonazis haben erkannt, dass der Anschluss an Jugendliche nicht mehr allein durch klassischen Rechtsrock und der Aussicht auf politische Aktionen funktionieren kann. Durch den strategischen Zugriff auf fast alle Sparten subkultureller Szenen erhofft man sich einen Zugewinn neuer
Sympathisant_Innen.

So wie sich im Hardcore der NSHC und im Metal der NSBM etablierte, kommt es nun zu einer eigenen NS-HipHop-Szene. Während der Veranstaltung werden ausgewählte rechte und neonazistische HipHop-Projekte vorgestellt. Weiterhin wird der Frage nachgegangen, worin die Anknüpfungspunkte für die Neonazis bestehen könnten.

12. August 2013 | 19:30 | Fabriktheater Moabit
(Kulturfabrik Moabit: Lehrter Straße 35, 10557 Berlin)

Präsentiert von:
Auf die Pelle rücken! – Antifaschistische Infos aus Wedding und Moabit

Presseschau: »Deutsches Schutzgebiet«

Mit einem Kneipen-Netzwerk haben sich Neonazis aus NPD und »Kameradschaften« in Berlin vernetzt. Doch der braune Ungeist ist nicht mehr überall wohlgelitten.

Die enge Zusammenarbeit der NPD mit den als »freie Kräfte« bezeichneten Zusammenschlüssen von Neonazis hat den vor einigen Jahren noch strauchelnden Berliner Landesverband der neofaschistischen Partei gestärkt. Auch wenn das militante, meist jüngere Neonazispektrum wenig Sitzfleisch und Liebe für parteiinterne Strukturaufgaben an den Tag legt, so ist derzeit kaum eine Aktion der »Nationaldemokraten« im Raum Berlin ohne sie denkbar.

Von einer derartigen Frischzellenkur können die wenigen noch aktiven Bezirksverbände der Partei nur träumen. Die NPD-Reinickendorf/Mitte machte hingegen aus der Not des Nachwuchsmangels und der Überalterung ihrer Mitgliedschaft eine Tugend. Die dünne Personaldecke sowie das gehobene Alter und das zumeist bürgerliche Auftreten ermöglichte es den Rechten seit mindestens sechs Jahren, ein Netzwerk aus Kneipen aufzubauen, das ihnen die Durchführung von Veranstaltungen ermöglicht. Maßgeblicher Organisator der Zusammenkünfte ist Tibor Haraszti, stellvertretender Kreisvorsitzender und NPD-Landesvorstandsmitglied.

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Reinickendorf: Kundgebung durchgeführt

Am frühen Freitag Abend fanden sich am U-Bahnhof Residenzstraße mehr als 50 Protestierende zu einer Kundgebung zusammen, um gegen die von der NPD genutzte „Bier-Stub’n“ zu demonstrieren.

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Reinickendorf: Kundgebung

Monatlich veranstaltet die NPD in Reinickendorf einen offenen Stammtisch, um Mitglieder und Interessierte zu werben. Dazu wurde sich lange Zeit in verschiedenen Kneipen getroffen, etwa in der „Postkutsche“ oder im „Kegel“ in Alt-Tegel. Nun musste die „Postkutsche“ in Folge antifaschistischer Interventionen zum Jahreswechsel schließen und der Kegel hat der NPD ein Hausverbot erteilt. Weiterhin von den Nazis genutzt werden darf hingegen die „Bier-Stub’n“ in der Residenzstraße. Im letzten Jahr wurden hier etwa ein Dutzend NPD-Veranstaltungen gezählt und auch in diesem Jahr durfte die NPD dort offen auftreten. Die Verbindungen zwischen der „Bier-Stub’n“ und der NPD scheinen besonders eng zu sein, da antifaschistische Veröffentlichungen der NPD-Aktivitäten keinerlei Wirkung gezeigt haben. Insofern ist hier weiterer Druck vonnöten!

Auch, weil in direkter Nähe der „Bier-Stub’n“ der örtliche NPD-Vize Tibor Haraszti wohnt, der vor einigen Wochen von Antifaschist_innen geoutet wurde. Kommt deshalb am Freitag, dem 5. Juli nach Reinickendorf zum U-Residenzstraße um der NPD in Reinckendorf auch noch einen ihrer letzten Rückzugsräume zu nehmen!

5. Juli 2013 | 18:30 | U-Bahnhof Residenzstraße

Eine Initiative von:
Antifaschistische Initiative Reinickendorf | antifareinickendorf.blogsport.de
Nazis auf die Pelle rücken! | aufdiepelleruecken.blogsport.de

Moabit: Was macht eigentlich Arnulf Priem?

In einer Moabiter Kneipe sitzend gibt der ehemalige Neonazikader dem Magazin „Report Mainz“ zum Jahreswechsel ein Interview und beteuert wie selbstverständlich: Nationalsozialist sei er „durch und durch“.

Als einer der Aufbauhelfer und ideologischen Ziehväter des rechten Terrors in der Bundesrepublik gilt Arnulf Priem nicht von ungefähr. Schon in den 1980er und 1990er Jahren begingen seine Zöglinge Morde, Sprengstoffanschläge und Geiselnahmen. Am 24. Mai 2000 erstachen vier junge Neonazis aus seinem Gefolge den Sozialhilfeempfänger Dieter Eich in Berlin-Buch. Zum Haupttäter Mathias K., dem Priem seinen damaligen Stammanwalt Aribert Streubel vermittelte, pflegt er auch 2013 noch freundschaftlichen Kontakt. Im Interview bestätigt Priem außerdem seine Anwesenheit und Mobilisierungstätigkeit während der rassistischen Pogrome von Rostock-Lichtenhagen im Jahre 1992 und bestätigt damit, was antifaschistische Recherchen erst kürzlich ans Licht der Öffentlichkeit gebracht hatten [1].

Zwar ist es nach Verbüßung einer Haftstrafe und szeneinternen Querelen gegen Ende der 1990er Jahre um einiges ruhiger um seine Person geworden. Doch am 1. November 2011 trat er nach Jahren wieder öffentlich in Erscheinung und zwar als Redner auf einem Neonaziaufmarsch in Hamm (NRW). Insbesondere von Teilen der Berliner Neonaziszene wurde dieser Auftritt mit Argwohn quittiert. NPD-Landeschef Sebastian Schmidtke verkündete damals, dass Anhänger des Berliner Neonazinetzwerkes auch in Zukunft an keinen Demonstrationen teilnehmen würden, auf denen Priem anwesend sei.

Mitte 2012 war bekannt geworden, dass Arnulf Priem von seinem langjährigen Wohnsitz in Berlin-Wedding nach Moabit gezogen war. Vorausgegangen war dem ein Nachbarschaftsstreit, bei dem es zu einer Bedrohung in Zusammenhang mit einer Schusswaffe gekommen sein soll. Darauf hin durchsuchte ein Spezialeinsatzkommando (SEK) am 14. Juni 2012 Priems Wohnung und fand mehrere Waffen. Hinter der Schlagzeile von damals stehen weitere Details, die bisher nicht veröffentlicht wurden. Das möchten wir hiermit nachholen, denn auch wenn die Informationen nicht mehr taufrisch sind, handelt es sich dabei um ein Lehrstück, wie lokale Behörden und Institutionen eine Gefahr von rechts konsequent verleugnen und antifaschistisches Engagement behindern.

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Reinickendorf: Outingaktionen

Laut Indymedia wurden am vergangenen Montag der stellvertretende Kreisvorsitzende der Reinickendorfer NPD und eines ihrer Stammlokale in der Reinickendorfer Nachbarschaft geoutet.

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Moabit: Infoveranstaltung

Seit einigen Jahren entstehen von Neukölln, über Kreuzberg und Wedding hin zahlreiche Ansätze sozialer Bewegungen. Ob gegen Mietsteigerungen, Zwangsräumungen, Verdrängung oder rassistische Ausgrenzung: soziale Fragen werden immer häufiger und eindringlicher aufgeworfen. Die Stadt als Ort von Herrschaft, als Feld der Überwachung und Bestrafung von Delinquenz, abweichendem Verhalten, wird zunehmend zu einem gewinnorientiertem Projekt. Quartiersmanagements als Motoren der Gentrifizierung, Repressionsorgane wie die Polizei und Investor_innen arbeiten dabei Hand in Hand gegen soziale Eskalationen und versuchen, soziale Proteste frühestmöglich zu verhindern. Mit Projekten der „sozialen Kontrolle“ wie den „Kiezläufern“, werden Herrschaft und Disziplinierungsversuche direkt in den Kiezen installiert.

17. April 2013 | 19:30 | Fabriktheater Moabit
(Kulturfabrik Moabit: Lehrter Straße 35, 10557 Berlin)

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Presseschau: Darker than brown

Teile der Black-Metal-Szene sind von Rechten unterwandert. Eine zentrale Figur der deutschen NS-Black-Metal-Szene ist der Berliner Hendrik Möbus.

Die Besetzung des Podiums bei dem von der Initiative »Auf die Pelle rücken« organisierten Vortrag »Neonazis und neurechte Strömungen im Extreme Metal« in der Kulturfabrik in Berlin-Moabit war so gemischt wie das Publikum. Während einige eher dort waren, um mehr über neonazistische Umtriebe zu erfahren, gehörte ein Teil des Publikums offensichtlich der Metal-Szene an, so wie die Frau, die angab selbst Metalkonzerte zu veranstalten und sagte, sie wüsste bei den unverständlich gesungenen Texten in ihr fremden Sprachen nicht immer, wo die Bands politisch stehen. Die Diskussion zwischen dem Referenten Attila Steinberger und dem Publikum kreiste, wie oft bei derlei Subkulturdiskussionen, um die Frage, was noch Kunst sei und wo Rassismus und neonazistische Propaganda anfangen.

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Reinickendorf: Kundgebung erfolgreich

Am frühen Abend 15. Februar versammelten sich etwa 30 Antifaschist_innen in Berlin-Tegel vor der Kneipe „Zum Kegel“ in der Grußdorfstraße, um gegen eine geplante Kreisverbandssitzung des Kreisverband 2 der NPD Reinickendorf zu protestieren.

Das Lokal wurde bereits in der Vergangenheit regelmäßig von der NPD Reinickendorf frequentiert, beispielsweise um dort Mitglieder-versammlungen, Vortragsveranstaltungen und „Interessententreffen“ durchzuführen. Mitte November des vergangenen Jahres wurde ein geplantes „Kegelturnier“ der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ in den Räumen des „Kegel“ verhindert, nachdem Antifaschist_innen zu öffentlichen Gegenprotesten aufgerufen hatten.

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Reinickendorf: Kundgebung


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15. Februar 2013 | 18:00 | Grußdorf- Ecke Buddestraße
(Anfahrt über S-Berlin-Tegel oder U-Alt-Tegel)

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Reinickendorf:
NPD weiterhin in Kneipen aktiv

Ein Nachtrag zur rechten Kneipenlandschaft in Reinickendorf:

Kürzlich haben wir darüber berichtet, dass eine ganze Reihe von Lokalitäten im Berliner Norden regelmäßig Veranstaltungen der NPD-Reinickendorf ausrichtet. Distanzierungen der im letzten November gouteten Kneipen haben uns bislang nicht erreicht, dafür neue Recherchen, die eher auf eine gegenteilige Entwicklung hindeuten:

So liegen uns Informationen vor, wonach der Reinickendorfer NPD Kreisverband (KV) 2 für den 15. Februar 2013 ab 19 Uhr zu einer geschlossenen Mitgliederversammlung in das bereits geoutete Lokal „Zum Kegel“ (Grußdorfstr. 1-3, 13507 Tegel) mobilisiert.

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Moabit: Infoveranstaltung

Neonazis und neurechte Strömungen im Extreme-Metal

Die Veranstaltung mit dem Referenten Attila Steinberger [Nürnberg] beleuchtet das Dunkelfeld NSBM und geht auf die politische Wirkmächtigkeit dieser Szene innerhalb der Metal-Subkultur ein.

22. Februar 2013 | 19:00 | Fabriktheater Moabit
(unter dem Dach der Kulturfabrik Moabit: Lehrter Straße 35, 10557 Berlin)

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Moabit: Stellungnahme
Slaughterhouse e.V. zu den Vorwürfen

Als antifaschistische und antirassistische Plattform „Auf die Pelle rücken!“ begrüßen wir die Stellungnahme der Mitgliedervollversammlung des „Slaughterhouse e.V.“ zum Vorwurf der Veranstaltung rechter Konzerte.

Anlass der nun schon mehrere Monate andauernden Auseinandersetzung um die Kulturpolitik des „Slaughterhouse eV.“ war ein im September geplantes Konzert mit den Black-Metal-Bands „Horna“, „Tortorum“ und „Blacklodge“, welches am 20. September dieses Jahres unter dem Dach der „Kulturfabrik Moabit“ stattfinden sollte. Vor allem „Horna“ und „Tortorum“ waren im Vorfeld durch Schnittmengen zum verhältnismäßig kleinen und dennoch gut organisierten Spektrum des „National Socialist Black Metal“ (NSBM), dem neonazistischen Flügel der Black-Metal-Szene, aufgefallen.

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Reinickendorf: rechtsoffene Kneipenkultur
und JN-Kegelturnier am Samstag

Am Samstag dem 17.11.2012 ab 17 Uhr soll in der Gastwirtschaft „Zum Kegel“ (Grußdorfstr. 1-3, 13507 Tegel) nahe dem S- und U-Bahnhof Alt-Tegel ein „Kegelturnier der JN“ [1] stattfinden. Dies ist eine der vielen Veranstaltungen, welche die NPD-Reinickendorf in diesem Jahr in ihrem Programm hat.

Für ihre Veranstaltungen können sie dabei auf mehrere Lokalitäten in Reinickendorf und Umgebung zurückgreifen. Den Wirtsleuten dieser Gaststätten muß man angesichts der öffentlichen Debatte um die von Neonazis begangenen rassistisch motivierten Morde mangelnde Sensibilität bei der Vergabe ihrer Räume vorwerfen. Mit antifaschistischen Aktionen sollte dieser Problematik entschlossen begegnet werden. Ob am Samstag angemeldete Proteste stattfinden werden, ist bislang noch nicht bekannt. Wir werden in jedem Fall weiter darüber berichten.

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Prenzlauer Berg: Rechtes Konzert abgesagt

Heute erreichte uns eine Stellungnahme des Konzertveranstaltungsraumes „Blackland“ aus Prenzlauer Berg zum ursprünglich am Sonntag geplanten Konzert der Metal Bands „Tyrants Blood“ (Kanada), „Vassafor“ (Neuseeland), „Maveth“ (Finnland), „Spearhead“ (England) und „Kill“ (Schweden). Nachdem zuerst die Bands „Kill“ und „Spearhead“ vom Lineup gestrichen worden waren [1], wurde das Konzert in den Abendstunden vollständig abgesagt [2].

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Prenzlauer Berg:
Kundgebung gegen rechtes Metal Konzert

Weg mit dem rechten Sounddreck!
Kein Nazi-Blackmetal-Konzert in Prenzlauer Berg!

Am 11. November sollte im Slaughterhouse in Moabit ein Konzert des Labels „Apocalyptic Visions of Death“ stattfinden. Das Label ist bekannt dafür Bands auf die Bühne zu holen die eine enge Anbindung an den faschistischen Teil der Metal-Szene haben und/oder in ihr eine aktive Rolle spielen. So sollten an diesem Sonntag die Bands „Tyrants Blood“ (Kanada), „Vassafor“ (Neuseeland), „Maveth“ (Finnland), „Spearhead“ (England) und „Kill“ (Schweden) in Moabit spielen. Nach dem der politische Hintergrund der Bands bekannt wurde sagte die Location das Konzert ab und beendete die Zusammenarbeit mit dem Label. Daraufhin wurde das Konzert ins „Black Land“ nach Prenzlauer Berg verlegt.

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Moabit: Rechte Konzerte abgesagt

Wie heute in einer Stellungnahme des „Slaughterhouse e.V.“ [1] mitgeteilt wurde, wurden die Veranstaltungen NS-affiner Black Metal Bands am 11. November und 13. Dezember 2012 zwischenzeitlich abgesagt. Darüber hinaus wurden die Beziehungen zum Label „Apocalyptic Visions of Death“ mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Die Vertrauensbasis sei nunmehr nachhaltig gestört, hieß es vom Slaughterhouse.

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Moabit:
Rechte Veranstaltung schon im November

Schon wieder findet im Slaughterhouse e.V. ein Konzert mit Bands statt, die enge Verbindungen in das Spektrum des National Socialist Black Metal (NSBM) aufweisen. Gemeint ist das Konzert der Bands „Tyrants Blood“ (Kanada), Vassafor (Neuseeland), „Maveth“ (Finnland), „Spearhead“ (England) und „Kill“ (Schweden) unter Involvierung des Labels „Apocalyptic Visions of Death“ am 11. November. Zudem wird weiterhin zum 13. Dezember das Konzert des Rassisten und Antisemiten Jakob Zagrobelny (Musikprojekt: „Make a Change… Kill Yourself“) beworben. Die folgenden problematischen Bands sollen nun schon am 11. November in den Räumen des Slaughterhouse e.V. eine Auftrittsmöglichkeit erhalten:

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Moabit: Horna und kein Ende – Wieder rechte Veranstaltungen im Slaughterhouse

Von der Öffentlichkeit und benachbarten Projekten weitgehend unbemerkt fand am 20. Oktober in den Räumen des Slaughterhouse e.V. unter dem Dach der Kulturfabrik Moabit ein NS-affines Konzert statt. Ein Weiteres ist für den 13. Dezember geplant. Wir betrachten mit Sorge, mit welcher Häufigkeit in letzter Zeit öffentliche Auftritte rechter bis neonazistischer Gruppen und Einzelpersonen in den Räumen des Slaughterhouse e.V. intendiert und teilweise auch durchgeführt werden können. Dass diesem Treiben auf Seiten der Veranstalter_innen des Slaughterhouse e.V. reine Naivität zugrunde liegt, können wir indes kaum noch glauben.

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Moabit: Moabiter Grauzonen

Ein Nachbereitungstext zu den Vorgängen um das verhinderte Konzert NS-affiner Bands in den Räumen des Slaughterhouse e.V. in Moabit.

Am 20. September 2012 sollte die finnische Black Metal Band „Horna“ mit Unterstützung der Bands „Tortorum“ und „Blacklodge“ in den Räumen des „Slaughterhouse e.V.“ unter dem Dach der Kulturfabrik Moabit aufspielen.

Auf den ersten Blick ist daran nichts ungewöhnliches festzustellen, schließlich finden in dem sich als „multikulturell“ verstehenden Veranstaltungsraum regelmäßig Konzerte verschiedenster Genres statt. Von Ska über Hiphop, bis hin zu besagtem Black Metal. Doch die geplante Veranstaltung fiel Antifaschist_innen unangenehm auf, denn die Europatour der Band Horna, in deren Rahmen das geplante Konzert stattfinden sollte, wurde vom Label „World Terror Commitee Productions“ organisiert. Bei W.T.C. Productions handelt es sich um das Label des Neonazis Sven Zimper, Mitglied der berüchtigten thüringischen „National Socialist Black Metal“ (NSBM) Band „Absurd“, die unter den neonazistischen Anhänger_innen des Black Metal Kultstatus genießt. Weitere Recherchen ergaben, dass auch die angekündigten Bands, insbesondere der Headliner des Abends Horna, unübersehbare Schnittmengen ins neonazistische Lager aufweisen.

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Wedding: NPD-Veranstaltung verhindert

In der bekannten Weddinger Gaststätte „Postkutsche“ in der Gerichtstr. 34 am Nettelbeckplatz, in der auch die CDU-Wedding häufig tagt, wollte die NPD-Reinickendorf am 16. Oktober 2012 zusammen mit dem „Hoffmann von Fallersleben-Bildungswerk“ (HvFB) eine Vortragsveranstaltung durchführen. Der Reichsbürger und Holocaust-Leugner Gerd Walther war als Referent zum Thema „Der Revolutionsentwurf Horst Mahlers und dessen Verwirklichung in Moskau“ geladen. Daraus wurde jedoch nichts, denn im Vorfeld der geplanten Veranstaltung kam es zu einer Reihe antifaschistischer Aktionen rund um die Kneipe.

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Wedding:
Kundgebung gegen NPD-Veranstaltung

Wie wir kürzlich enthüllten, plant die NPD aus Reinickendorf am Dienstag den 16. Oktober eine Vortragsveranstaltung mit dem Reichsbürger und Antisemiten Gerd Walther im Wedding.

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Wedding: CDU-Gastwirtin beherbergt Neonazis

In der bekannten Weddinger Gaststätte „Postkutsche“ in der Gerichtstr. 34 am Nettelbeckplatz, in der auch die CDU-Wedding häufig tagt, finden regelmäßig Veranstaltungen der Nationaldemokratischen Partei Deutschland (NPD) statt. Die Inhaberin Karin Ruch, selbst CDU-Mitglied, hat offensichtlich keine Probleme damit, die Räumlichkeiten ihrer „Promi-Gaststätte“ Neonazis zur Verfügung zu stellen.

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Moabit: Interview zur Antifademo

leftvision hat einen Videobeitrag zur Antifademonstration gegen Arnulf Priem in Moabit veröffentlicht.

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Moabit: NSBM-Konzert verhindert

Als antifaschistische Vernetzung „Auf die Pelle rücken!“ begrüßen wir die Entscheidung des „Slaughterhouses e.V.“ das am morgigen Donnerstag geplante Konzert der Bands „Horna“, „Tortorum“ und „Blacklodge“ buchstäblich in letzter Minute abzusagen.

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Moabit: NSBM-Konzert in der Kulturfabrik?

Die subkulturelle Sphäre des Black und Death Metals scheint vielen verschlossen und undurchsichtig. Doch ist sie gar so undurchsichtig, dass Akteure, die nachvollziehbare Schittmengen zur völkischen Rechten aufweisen, mittlerweile unter dem Deckmantel des „Unpolitischen“ ihre Touren und Konzerte in Lokalitäten veranstalten können, die sich bislang gegen neonazistische Inhalte und Strukturen positioniert hatten?

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Neonazi der Ex-„FN-Mitte“ in Haft

Wie der Ströungsmelder berichtet, fand am 2. September vor dem Amtsgericht Tiergarten die Verhandlung gegen den Neonazi Stefan Falk L. statt. Der Neonazi, der wegen eines Übergriffs auf einen Journalisten in Moabit im Januar dieses Jahres zu einer 6-monatigen Haftstrafe verurteilt wurde, ist für Antifaschist_innen kein Unbekannter. Etwa seit Anfang des Jahres 2010 trat er regelmäßig im Rahmen von Aktionen der gewaltbereiten Kameradschaft „Freie Nationalisten Berlin-Mitte“ (FN-Mitte) und nach deren Selbstauflösung im September 2010, beim neonazistischen Netzwerk „Nationaler Widerstand Berlin“ (nw-berlin) in Erscheinung. Insbesondere die „Freien Nationalisten Berlin-Mitte“ hatten zeitweise die Bezirke Wedding und Moabit zu ihren Aktionsräumen erklärt und zeichneten sich für eine Fülle an Propagandaaktionen und Angriffen auf Linke und Migrant_innen verantwortlich.


Januar 2012: Nach dem Angriff auf einen Journalisten wird L. durch die Polizei festgenommen. Etwa zwanzig Neonazis hatten zuvor erfolglos versucht, sich mit einem eigenen Block einer Demonstration von Gentechnikgegner_innen anzuschließen.

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Moabit: Demonstration

Am Abend des 14.09.2012 demonstrierten in Berlin-Moabit rund 200 Menschen gegen Rassismus, Neonazis und rechten Terror. Der Protest richtete sich vor allem gegen den Berliner Neonazi, und Aufbauhelfer des rechten Terrors, Arnulf Winfried Priem, der im Stadtteil Moabit seinen Wohnsitz hat. Die Demonstration verlief ohne besondere Zwischenfälle.

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Moabit: Infoveranstaltung

Arnulf Priem und der rechte Straßenterror der 90er Jahre: Bevor am darauf folgenden Freitag die Demonstration „Nazis aus der Deckung holen!“ gegen den langjährigen Naziaktivisten Arnulf Priem in Moabit stattfinden wird, veranstaltet der Vorbereitungskreis der Demo eine Infoveranstaltung zur Geschichte des deutschen Neofaschismus nach dem Mauerfall. Dabei soll insbesondere auf die historische Rolle Priems und seine Biografie eingegangen werden.

9. September 2012 | 14:30 | Filmrauschpalast (Lehrter Straße 35, 10557 Berlin)

Präsentiert von:
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North East Antifascists [NEA] | nea.antifa.de

Moabit: Nazis aus der Deckung holen!

Demonstration gegen Arnulf Priem in Berlin-Moabit.
Keine Ruhe den rechten Tätern!

14. September 2012 | 18:30 | U-Bhf. Turmstraße

Und Solitresen im Anschluss:
14. September 2012 | 20:00 | Scherer 8 (Schererstraße 8, 13347 Berlin)

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Wedding: Konzert und Publicviewing

Hoyerswerda ’91 – wir vergessen nicht!
Video-Kundgebung und politischer Rap

Präsentiert von: Hände weg vom Wedding
Im Rahmen der Kampagne: Rassismus tötet!

17. September 2012 | 20:00 Uhr | Leopoldplatz

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Moabit: Arnulf Winfried Priem

Seit einem Polizeieinsatz ist es öffentlich: Moabit hat das Zweifelhafte Vergüngen, den bekennenen Nationalsozialen, Rassisten und Antisemiten Arnulf-Winfried Priem in der Nachbarschaft begrüßen zu dürfen. Dem 64-jährigen Neonazi Arnulf Priem wird derzeit vorgeworfen, am 28. Mai diesen Jahres einen Nachbarn mit einer Schusswaffe bedroht zu haben. Bereits am 14. Juni stürmte deshalb ein Sondereinsatzkommando der Polizei die Wohnung des 64-jährigen in Berlin-Moabit. Dort fanden sie nach dem Hinweis des Nachbarn zwei Luftdruckpistolen, einen Revolver, sowie zwei Maschinenpistolen, bei denen es sich um eine Replik und eine Softairwaffe handeln soll.

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Demonstration

„Rassismus tötet!“ 1992: Pogrom in Rostock-Lichtenhagen, 1993 – Abschaffung des Rechts auf Asyl. Die Konsequenz aus der Geschichte ziehen: Bleiberecht für alle! Abschiebeknäste sprengen! Den neuen Asylknast auf dem Flughafen Schönefeld verhindern! Demmo vom Bundesinnenministerium zur Ausländerbehörde Westhafen.

Kampagne: Rassismus tötet!

26. Mai 2012 | 16:00 Uhr | U-Bhf. Turmstraße
[Ziele: Bundesinnenminesterium, Berliner Ausländerbehörde]

Pro Deutschland im Wedding

Die Rassist_innen von Pro Deutschland wollen in den kommenden Tagen, ihr rechtspopulistisches und rassistisches Treiben, an mehreren Orten in Berlin mit öffentlichen Kundgebungen unter dem Deckmantel „Raus aus dem Euro!“ durchführen. Am Donnerstag, den 9. Februar werden sie auch im Wedding aufmarschieren.

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Reichspogromnacht am 9.November 1938

Auftaktkundgebung am Mahnmal Levetzowstrasse mit der Zeitzeugin Andree Leusink. Sie ueberlebte als verstecktes juedisches Kind den Holocaust in Frankreich und der Schweiz. Heute ist sie aktiv in der antifaschistischen Bewegung, darunter den „Child-Survivors-Deutschland – Ueberlebende Kinder der Shoah“ und der VVN-BdA Berlin-Pankow e.V. Anschließend wird es eine antifaschistische Demonstration zum Mahnmal an der Putlitzbrücke geben.

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Wedding: Soliparty


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Wedding: Nazikundgebung

Unter dem Motto „50 Jahre Mauerbau – Wir gedenken der Mauertoten“ mobilisiert der Berliner Landesverband der NPD zu einer Kundgebung am Samstag, dem 13. August auf der Böse-Brücke (ehem. Grenzübergang zwischen Wedding und Prenzlauer Berg). Hinter der Kundgebung steckt der Neonazi Sebastian Schmidtke. Das Berliner NPD-Vorstandsmitglied stellt das Bindeglied zwischen neonazistischer Parteipolitik und gewalttätiger Kameradschaftsszene um das Internetportal „NW Berlin“ dar.

Auf letzgenanntern Internetseite werden Namen und Fotos von politischen Geger_innen, sowie Adressen von alternativen Wohn- und Kulturprojekten in „Anti-Antifa“-Listen veröffentlicht. In der Vergangenheit waren es dann auch genau diese Projekte, die von Neonazis angegriffen wurden. Es sind diesselben Neonazis, die am 13. August versuchen, ein politisches Thema zu besetzen und bei ihren nächtlichen Anschlägen die Gefährdung von Menschenleben bewusst mit einkalkulierten.

Ab 10.00 sind auf beiden Seiten der Brücke Gegenkundgebungen angemeldet. Wir empfehlen, die Kundgebungen auf der Prenzlauer Berger Seite als Anlaufpunkte zu nutzen. Bringt eure Freund_innen, Transparente, Schilder und Wut im Bauch mit. Zeigen wir den Nazis, dass sie nicht erwünscht sind.

Aktuelle Informationen: www.antifa-berlin.info

Infostruktur am Tag:
Infotelefon: 01573-8966700
Twitter: http://twitter.com/#!/1mai_nazifrei
Facebook: http://www.facebook.com/event.php?eid=251129694916630

Wedding: Rechtspopulisten stoppen

Die rassistische Partei „Pro Deutschland“ hat für die kommenden Tage in Wedding, Hellersdorf und Treptow Wahlkampfstände angemeldet.

Die Organisation ist bekannt für ihre Hetze gegen Migrant_innen und Moslems. Wir werden diese Rassist_innen im Nadelstreifen nirgendwo dulden! Kommt darum zu den Ständen der Partei, seid mindestens eine halbe Stunde früher da, bevor sie aufbauen, bringt Transparente und Instrumente zum Lärm machen mit!

Mi. – 08. Juni 2011 – Wedding
Ort: Badstr. 4, Nähe S./U.-Bhf. Gesundbrunnen
Anmeldung der Rechten: 11.00 – 13.30 Uhr

Fr. – 10. Juni 2011 – Hellersdorf
Anmeldung der Rechten: 10.00 – 12.30 Uhr
Ort: Cecilienplatz, Nähe U-Bhf. Kaulsdorf Nord

Sa. 11. Juni 2011 – Treptow
10.00 – 12.30 Uhr
Ort: Baumschulenstraße, Nähe
S-Bhf. Baumschulen Weg

Wedding: Neofaschismus-Ausstellung

In der Bundesrepublik werden Menschen beschimpft, bedroht, zu Tode getreten oder bei lebendigem Leibe verbrannt, weil sie als Fremde oder Andersdenkende gehasst werden – über 100 Todesopfer hat die neofaschistische Gewalt seit 1990 bereits gefordert. Geht hier die jahrelange Saat von Alt- und Neofaschisten auf? Können diese Ereignisse mit denen aus der NS-Zeit verglichen werden? Haben die Ausbreitung rassistischen Denkens und die daraus erwachsende Gewalt heute ganz andere Gründe als damals?

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Wedding: Rassismus in Mitte

Am Abend des 24. Januars fand in der Beuth-Hochschule in Berlin-Wedding eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Rechts-extremismus“* bzw. anti-muslimischer Rassismus statt. Anlass dazu gaben eine Reihe rassistischer und neonazistisch motivierter Vorfälle, die sich im vergangenen Jahr im Bezirk ereignet hatten.

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Wedding: Antirassistische Veranstaltung

Im Rahmen der Antirassismustage veranstaltete das Weddinger Hausprojekt Scherer 8 am vergangenen Freitag eine themenbezogene Workshopreihe mit offenem Infoladen, politischem Theater, Filmen, Vokü, Cocktails und anschließendem Konzert. Es folgt ein Veranstaltungsbericht, entnommen von Indymedia zur antirassistischen Demo im Prenzlauer Berg, die am vergangenen Samstag den Abschluss der diesjährigen Antirassismustage bildete:

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Moabit: Demonstration gegen Neonazis

Anwohner_innen organisieren sich gegen Neonazis: In Moabit trafen sich am heutigen Samstag rund 80 Menschen zu einer Demonstration gegen Neonazismus. Die aufrufenden Anwohner_innen-Initiativen und Jugendliche aus dem Kiez hatten zuvor über Aushänge auf die geplante Demonstration aufmerksam gemacht. Thematisiert wurde ein Aufmarsch „Freier Kameradschaften“, die zwei Wochen zuvor durch den Kiez marschiert waren und dabei unverblümt zum „Rassenkampf“ aufgerufen hatten.

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Wedding: Straßenumbenennung

Im sogenannten Afrikanischen Viertel im Wedding haben Unbekannte in der verganengen Nacht weiträumig Straßenschilder überklebt und mit neuen Namen versehen. Außerdem wurden mehrere Dutzend Plakate verklebt, um auf die fortwährende Verharmlosung des deutschen Kolonialismus aufmerksam zu machen.

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Moabit: Demonstration

Auch in diesem Jahr findet in Moabit eine Demonstration „gegen alle Arten von Knästen und eine Gesellschaft der Einsperrung und Ausgrenzung“ statt.

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Moabit:
Neonazis marschierten durch Moabit

Am vergangenen Freitag marschierten gegen 21 Uhr etwa 25 Neonazis vom U-Bahnhof Birkenstraße zum U-Bhf. Turmstraße. Auf einem mitgeführten Transparent wurde ohne Umschweife zum „Rassenkampf“ aufgerufen. Auf dem Weg durch die menschenleeren Seitenstraßen wurden Fackeln entzündet, Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben und rassistische Parolen skandiert. Bevor sich die Neonazis schließlich am U-Bahnhof Turmstraße zerstreuten, sangen sie ein Lied der Hitlerjugend. Während der Großteil der Neonazis unbehelligt abziehen konnte, stellte die Polizei in der Wiclefstraße die Personalien von vier Männern im Alter von 20, 21, 22 und 26 Jahren fest, bei denen rechtsradikale Flugblätter gefunden worden waren. Ferner ging die Polizei mit Platzverweisen und Personalienfeststellungen gegen Antifaschist_innen und Anwohner_innen vor. Erst gegen 22 Uhr kehrte Ruhe ein.

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Ex-Kameradschaft in Neugründung

Seit Herbst 2009 kann in Berlin eine Kontinuität neonazistischer Angriffe auf linke und alternative Lokalitäten verzeichnet werden. Für viele dieser Angriffe konnten die sogenannten „Freie Nationalisten Berlin-Mitte“ (FN-Mitte) verantwortlich gemacht werden. Das Aktionsgebiet dieser Gruppe erstreckte sich über ganz Berlin, wobei sich viele Aktionen um das jeweilige Wohnumfeld ihrer Aktivist_innen konzentrierten. Aufgrund konsequenter antifaschistischer Öffentlichkeitsarbeit und zunehmender polizeilicher Repression, z.B. in Form einer Hausdurchsuchung bei einem Mitglied der FN-Mitte, löste sich die Gruppe Ende September auf.

Ende gut, alles gut?

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Reichspogromnacht am 9.November 1938

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„Freie Nationalisten Berlin-Mitte“ aufgelöst

Einem Eintrag auf der Homepage der Kameradschaft zufolge, welcher nur wenige Stunden abzurufen war, hat sich die Berliner Gruppierung mit sofortiger Wirkung aufgelöst.

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Wedding: Demonstrationsbericht

Am Freitag, 17.09., demonstrierten rund 800 Teilnehmer_innen unter dem Motto „Nazis auf die Pelle rücken!“ gegen Naziangriffe und -strukturen in Berlin Wedding. Die Demonstration zog vom U-Bhf Osloer Str. durch den Weddinger Kiez, vorbei am Hausprojekt Scherer 8 zum Leopoldplatz. Ein erklärtes Ziel der Veranstalter_innen war es, Anwohner_innen zur Demo zu bewegen. Tatsächlich beteiligten sich zahlreiche Menschen aus dem Wedding. Organisiert wurde die Veranstaltung von einem Bündnis aus Einzelpersonen, Antifagruppen und Projekten aus dem Kiez.

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Wedding: Pressemitteilung

Am Freitag, dem 17. September veranstaltet ein Bündnis verschiedener Antifa-Gruppen im Berliner Stadtteil Wedding eine Demonstration gegen Neonazis. Anlass sind die seit Ende 2009 vermehrt auftretenden rechten Schmierereien, Übergriffen und Provokationen gegen alternative Kulturprojekte im Wedding.

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Wedding: Freiluft-Kino auf dem Leopoldplatz

Am Sonntagabend trafen sich ca. 100 Menschen zum antifaschistischen Freiluft-Kino auf dem Leopoldplatz. Gezeigt wurden mehrere Videoschnipsel und Kurzfilme.

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Wedding: Erneut rechte Aktivitäten

Im Wedding ist es am vergangenen Sonntag abermals zu einem rassistisch motivierten Vorfall gekommen. Vor einem muslimischen Gebetsraum deponierten unbekannte Täter_innen einen abgetrennten Schweinekopf. Der Vorfall reiht sich ein in eine längere Liste rechter Aktivitäten der letzten Monate. Bereits am 25. August hatten unbekannte die Scheiben des selben Kulturvereins, zu dem auch der Gebetsraum gehört, eingeworfen und die angrenzenden Wände mit Parolen beschmiert.

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Wedding: Demo-Workshop

Am 17. September findet im Wedding eine größere Antifa-Demo statt, die sich gegen die etablierenden Neonazi-Strukturen in Berlin-Mitte richtet. Wir wollen uns zwei Tage vorher im Hausprojekt „Schererstraße 8″ treffen, um Schilder, Fahnen und anderes Demomaterial vorzubereiten und damit ein deutliches Zeichen gegen rassistische und nationalistische Ideologien nach außen tragen. Farben, Stöcker, Schilder und Stoffe werden bereit gestellt. Nebenher gibts vegane Vokü.

15. September | 20:00 Uhr | Schererstraße 8

Aufruf auf arabisch: نحن للنازيين في المرصاد

أوقفوا الإرهاب النازي في منطقة فيدينج وفي كل مكان!

الفدينج هي منطقة في في برلين وأسطورة بنفس الوقت. فهي منطقة لها تركيبتها الخاصة بها بالإضاقة كونها بؤرة إجتماعية ساخنة وملاذاً للإجرام. أيضاً مرآة للمخاوف حيث تغلغل العنصرية التي يحرض إليها العنصريين للتخويف من الإسلام ومن إزدياد الأجانب بتلك المنطقة والتي أصبحت منغرزة في عقلية سكان المنطقة. ولكن مهلا النازيون في حارة فيدينخ؟

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Aufruf auf türkisch: Nazilerin üstüne gitmek

Nazi terörüne dur demek – Wedding’te ve her yerde!

Wedding – Berlin’in tam ortasında bir semt ve bir efsane. Sosyal sorunların odağı, „suç işleyenlerin meskeni“ ve „İslam“ın toplumu sözde aşırı yabancılaştırdığını öne süren ırkçı korkuların görüntü perdesi – Wedding, semt sakinlerinin bilincinde kendine böyle bir yer edinmiş.

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Aufruf auf deutsch: Nazis auf die Pelle rücken

Naziterror stoppen – in Wedding und überall!

Der Wedding- Stadtteil und Mythos mitten in Berlin. Als sozialer Brennpunkt, „Hort der Kriminalität“ und Projektionsfläche rassistischer Ängste vor einer vermeintlichen Überfremdung durch „den Islam“, ist er im Bewusstsein der Stadtbewohner_innen allgegenwärtig.

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