Archiv für Dezember 2010

Wedding: Antirassistische Veranstaltung

Im Rahmen der Antirassismustage veranstaltete das Weddinger Hausprojekt Scherer 8 am vergangenen Freitag eine themenbezogene Workshopreihe mit offenem Infoladen, politischem Theater, Filmen, Vokü, Cocktails und anschließendem Konzert. Es folgt ein Veranstaltungsbericht, entnommen von Indymedia zur antirassistischen Demo im Prenzlauer Berg, die am vergangenen Samstag den Abschluss der diesjährigen Antirassismustage bildete:

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Moabit: Demonstration gegen Neonazis

Anwohner_innen organisieren sich gegen Neonazis: In Moabit trafen sich am heutigen Samstag rund 80 Menschen zu einer Demonstration gegen Neonazismus. Die aufrufenden Anwohner_innen-Initiativen und Jugendliche aus dem Kiez hatten zuvor über Aushänge auf die geplante Demonstration aufmerksam gemacht. Thematisiert wurde ein Aufmarsch „Freier Kameradschaften“, die zwei Wochen zuvor durch den Kiez marschiert waren und dabei unverblümt zum „Rassenkampf“ aufgerufen hatten.

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Wedding: Straßenumbenennung

Im sogenannten Afrikanischen Viertel im Wedding haben Unbekannte in der verganengen Nacht weiträumig Straßenschilder überklebt und mit neuen Namen versehen. Außerdem wurden mehrere Dutzend Plakate verklebt, um auf die fortwährende Verharmlosung des deutschen Kolonialismus aufmerksam zu machen.

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Moabit: Demonstration

Auch in diesem Jahr findet in Moabit eine Demonstration „gegen alle Arten von Knästen und eine Gesellschaft der Einsperrung und Ausgrenzung“ statt.

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Moabit:
Neonazis marschierten durch Moabit

Am vergangenen Freitag marschierten gegen 21 Uhr etwa 25 Neonazis vom U-Bahnhof Birkenstraße zum U-Bhf. Turmstraße. Auf einem mitgeführten Transparent wurde ohne Umschweife zum „Rassenkampf“ aufgerufen. Auf dem Weg durch die menschenleeren Seitenstraßen wurden Fackeln entzündet, Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben und rassistische Parolen skandiert. Bevor sich die Neonazis schließlich am U-Bahnhof Turmstraße zerstreuten, sangen sie ein Lied der Hitlerjugend. Während der Großteil der Neonazis unbehelligt abziehen konnte, stellte die Polizei in der Wiclefstraße die Personalien von vier Männern im Alter von 20, 21, 22 und 26 Jahren fest, bei denen rechtsradikale Flugblätter gefunden worden waren. Ferner ging die Polizei mit Platzverweisen und Personalienfeststellungen gegen Antifaschist_innen und Anwohner_innen vor. Erst gegen 22 Uhr kehrte Ruhe ein.

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Ex-Kameradschaft in Neugründung

Seit Herbst 2009 kann in Berlin eine Kontinuität neonazistischer Angriffe auf linke und alternative Lokalitäten verzeichnet werden. Für viele dieser Angriffe konnten die sogenannten „Freie Nationalisten Berlin-Mitte“ (FN-Mitte) verantwortlich gemacht werden. Das Aktionsgebiet dieser Gruppe erstreckte sich über ganz Berlin, wobei sich viele Aktionen um das jeweilige Wohnumfeld ihrer Aktivist_innen konzentrierten. Aufgrund konsequenter antifaschistischer Öffentlichkeitsarbeit und zunehmender polizeilicher Repression, z.B. in Form einer Hausdurchsuchung bei einem Mitglied der FN-Mitte, löste sich die Gruppe Ende September auf.

Ende gut, alles gut?

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