Archiv der Kategorie 'Berlin-Moabit'

Gedenken an die Reichspogromnacht

Die Gewalt der Pogrome vom 7. bis 13. November 1938 fand am 9. November ihren vorläufigen Höhepunkt. Vor 75 Jahren brannten überall in Deutschland und Österreich die Synagogen, jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden überfallen, demoliert und geplündert. Es war das Ereignis, dass das deutsche Vernichtungsprojekt ankündigte. Dem Gedenken an die deutschen NS-Verbrechen auch weiterhin Gehör zu verschaffen sowie Konsequenzen daraus einzufordern, bleibt die wichtigste Aufgabe für alle Antifaschist_innen. In diesem Sinne rufen auch in diesem Jahr antifaschistische Gruppen zu einer Gedenkkundgebung am Mahnmal Levetzowstrasse und einer anschließenden Demonstration durch Moabit auf.

Vollständiger Aufruf.

9. November 2013 | 17:00 | Levetzow- Ecke Jagowstrasse
(via. U-Bhf Hansaplatz, U-Bhf Turmstraße, S-Bhf Tiergarten)

Moabit: Infoveranstaltung

„Stop Racial Profiling!“

Rassistische Polizeikontrollen auf Bahnhöfen und Plätzen sind trauriger Alltag in Deutschland. Auch in Berlin, vor allem in den als soziale Brennpunkte bezeichneten Stadtteilen Wedding, Moabit, Kreuzberg und Neukölln, werden tagtäglich Menschen von der Polizei angehalten und durchsucht. Von vielen Staaten bereits geächtet, ist diese Form des institutionellen Rassismus in Deutschland rechtlich legitimiert.

Erst vor wenigen Wochen leugnete Innensenator Frank Henkel diese Diskriminierung, in dem er behauptete, „Racial Profiling gibt es in unserer Stadt nicht“. Betroffene und unabhängige Organisationen wie etwa das Instituts für Menschenrechte sagen etwas anderes. In Kooperation mit KOP, der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt, möchten wir daher über die menschenrechtswidrige Praxis informieren und Gegenstrategien diskutieren.

14. Oktober 2013 | 19:30 | Fabriktheater Moabit
(Kulturfabrik Moabit: Lehrter Straße 35, 10557 Berlin)

Präsentiert von:
Auf die Pelle rücken – Antifaschistische Infos aus Wedding und Moabit
Antifaschistische Initiative Reinickendorf
Hände weg vom Wedding!
KOP- Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt
North East Antifascists [NEA]

Moabit: Infoveranstaltung

Neonazis in der Hip-Hip-Subkultur

Die Öffnung der rechten Szene für Einflüsse aus fremden Subkulturen hat zu einer Erweiterung ihres Betätigungsfeldes geführt. Neonazis haben erkannt, dass der Anschluss an Jugendliche nicht mehr allein durch klassischen Rechtsrock und der Aussicht auf politische Aktionen funktionieren kann. Durch den strategischen Zugriff auf fast alle Sparten subkultureller Szenen erhofft man sich einen Zugewinn neuer
Sympathisant_Innen.

So wie sich im Hardcore der NSHC und im Metal der NSBM etablierte, kommt es nun zu einer eigenen NS-HipHop-Szene. Während der Veranstaltung werden ausgewählte rechte und neonazistische HipHop-Projekte vorgestellt. Weiterhin wird der Frage nachgegangen, worin die Anknüpfungspunkte für die Neonazis bestehen könnten.

12. August 2013 | 19:30 | Fabriktheater Moabit
(Kulturfabrik Moabit: Lehrter Straße 35, 10557 Berlin)

Präsentiert von:
Auf die Pelle rücken! – Antifaschistische Infos aus Wedding und Moabit

Moabit: Was macht eigentlich Arnulf Priem?

In einer Moabiter Kneipe sitzend gibt der ehemalige Neonazikader dem Magazin „Report Mainz“ zum Jahreswechsel ein Interview und beteuert wie selbstverständlich: Nationalsozialist sei er „durch und durch“.

Als einer der Aufbauhelfer und ideologischen Ziehväter des rechten Terrors in der Bundesrepublik gilt Arnulf Priem nicht von ungefähr. Schon in den 1980er und 1990er Jahren begingen seine Zöglinge Morde, Sprengstoffanschläge und Geiselnahmen. Am 24. Mai 2000 erstachen vier junge Neonazis aus seinem Gefolge den Sozialhilfeempfänger Dieter Eich in Berlin-Buch. Zum Haupttäter Mathias K., dem Priem seinen damaligen Stammanwalt Aribert Streubel vermittelte, pflegt er auch 2013 noch freundschaftlichen Kontakt. Im Interview bestätigt Priem außerdem seine Anwesenheit und Mobilisierungstätigkeit während der rassistischen Pogrome von Rostock-Lichtenhagen im Jahre 1992 und bestätigt damit, was antifaschistische Recherchen erst kürzlich ans Licht der Öffentlichkeit gebracht hatten [1].

Zwar ist es nach Verbüßung einer Haftstrafe und szeneinternen Querelen gegen Ende der 1990er Jahre um einiges ruhiger um seine Person geworden. Doch am 1. November 2011 trat er nach Jahren wieder öffentlich in Erscheinung und zwar als Redner auf einem Neonaziaufmarsch in Hamm (NRW). Insbesondere von Teilen der Berliner Neonaziszene wurde dieser Auftritt mit Argwohn quittiert. NPD-Landeschef Sebastian Schmidtke verkündete damals, dass Anhänger des Berliner Neonazinetzwerkes auch in Zukunft an keinen Demonstrationen teilnehmen würden, auf denen Priem anwesend sei.

Mitte 2012 war bekannt geworden, dass Arnulf Priem von seinem langjährigen Wohnsitz in Berlin-Wedding nach Moabit gezogen war. Vorausgegangen war dem ein Nachbarschaftsstreit, bei dem es zu einer Bedrohung in Zusammenhang mit einer Schusswaffe gekommen sein soll. Darauf hin durchsuchte ein Spezialeinsatzkommando (SEK) am 14. Juni 2012 Priems Wohnung und fand mehrere Waffen. Hinter der Schlagzeile von damals stehen weitere Details, die bisher nicht veröffentlicht wurden. Das möchten wir hiermit nachholen, denn auch wenn die Informationen nicht mehr taufrisch sind, handelt es sich dabei um ein Lehrstück, wie lokale Behörden und Institutionen eine Gefahr von rechts konsequent verleugnen und antifaschistisches Engagement behindern.

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Moabit: Infoveranstaltung

Seit einigen Jahren entstehen von Neukölln, über Kreuzberg und Wedding hin zahlreiche Ansätze sozialer Bewegungen. Ob gegen Mietsteigerungen, Zwangsräumungen, Verdrängung oder rassistische Ausgrenzung: soziale Fragen werden immer häufiger und eindringlicher aufgeworfen. Die Stadt als Ort von Herrschaft, als Feld der Überwachung und Bestrafung von Delinquenz, abweichendem Verhalten, wird zunehmend zu einem gewinnorientiertem Projekt. Quartiersmanagements als Motoren der Gentrifizierung, Repressionsorgane wie die Polizei und Investor_innen arbeiten dabei Hand in Hand gegen soziale Eskalationen und versuchen, soziale Proteste frühestmöglich zu verhindern. Mit Projekten der „sozialen Kontrolle“ wie den „Kiezläufern“, werden Herrschaft und Disziplinierungsversuche direkt in den Kiezen installiert.

17. April 2013 | 19:30 | Fabriktheater Moabit
(Kulturfabrik Moabit: Lehrter Straße 35, 10557 Berlin)

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Presseschau: Darker than brown

Teile der Black-Metal-Szene sind von Rechten unterwandert. Eine zentrale Figur der deutschen NS-Black-Metal-Szene ist der Berliner Hendrik Möbus.

Die Besetzung des Podiums bei dem von der Initiative »Auf die Pelle rücken« organisierten Vortrag »Neonazis und neurechte Strömungen im Extreme Metal« in der Kulturfabrik in Berlin-Moabit war so gemischt wie das Publikum. Während einige eher dort waren, um mehr über neonazistische Umtriebe zu erfahren, gehörte ein Teil des Publikums offensichtlich der Metal-Szene an, so wie die Frau, die angab selbst Metalkonzerte zu veranstalten und sagte, sie wüsste bei den unverständlich gesungenen Texten in ihr fremden Sprachen nicht immer, wo die Bands politisch stehen. Die Diskussion zwischen dem Referenten Attila Steinberger und dem Publikum kreiste, wie oft bei derlei Subkulturdiskussionen, um die Frage, was noch Kunst sei und wo Rassismus und neonazistische Propaganda anfangen.

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Moabit: Infoveranstaltung

Neonazis und neurechte Strömungen im Extreme-Metal

Die Veranstaltung mit dem Referenten Attila Steinberger [Nürnberg] beleuchtet das Dunkelfeld NSBM und geht auf die politische Wirkmächtigkeit dieser Szene innerhalb der Metal-Subkultur ein.

22. Februar 2013 | 19:00 | Fabriktheater Moabit
(unter dem Dach der Kulturfabrik Moabit: Lehrter Straße 35, 10557 Berlin)

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Moabit: Stellungnahme
Slaughterhouse e.V. zu den Vorwürfen

Als antifaschistische und antirassistische Plattform „Auf die Pelle rücken!“ begrüßen wir die Stellungnahme der Mitgliedervollversammlung des „Slaughterhouse e.V.“ zum Vorwurf der Veranstaltung rechter Konzerte.

Anlass der nun schon mehrere Monate andauernden Auseinandersetzung um die Kulturpolitik des „Slaughterhouse eV.“ war ein im September geplantes Konzert mit den Black-Metal-Bands „Horna“, „Tortorum“ und „Blacklodge“, welches am 20. September dieses Jahres unter dem Dach der „Kulturfabrik Moabit“ stattfinden sollte. Vor allem „Horna“ und „Tortorum“ waren im Vorfeld durch Schnittmengen zum verhältnismäßig kleinen und dennoch gut organisierten Spektrum des „National Socialist Black Metal“ (NSBM), dem neonazistischen Flügel der Black-Metal-Szene, aufgefallen.

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Moabit: Rechte Konzerte abgesagt

Wie heute in einer Stellungnahme des „Slaughterhouse e.V.“ [1] mitgeteilt wurde, wurden die Veranstaltungen NS-affiner Black Metal Bands am 11. November und 13. Dezember 2012 zwischenzeitlich abgesagt. Darüber hinaus wurden die Beziehungen zum Label „Apocalyptic Visions of Death“ mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Die Vertrauensbasis sei nunmehr nachhaltig gestört, hieß es vom Slaughterhouse.

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Moabit:
Rechte Veranstaltung schon im November

Schon wieder findet im Slaughterhouse e.V. ein Konzert mit Bands statt, die enge Verbindungen in das Spektrum des National Socialist Black Metal (NSBM) aufweisen. Gemeint ist das Konzert der Bands „Tyrants Blood“ (Kanada), Vassafor (Neuseeland), „Maveth“ (Finnland), „Spearhead“ (England) und „Kill“ (Schweden) unter Involvierung des Labels „Apocalyptic Visions of Death“ am 11. November. Zudem wird weiterhin zum 13. Dezember das Konzert des Rassisten und Antisemiten Jakob Zagrobelny (Musikprojekt: „Make a Change… Kill Yourself“) beworben. Die folgenden problematischen Bands sollen nun schon am 11. November in den Räumen des Slaughterhouse e.V. eine Auftrittsmöglichkeit erhalten:

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Moabit: Horna und kein Ende – Wieder rechte Veranstaltungen im Slaughterhouse

Von der Öffentlichkeit und benachbarten Projekten weitgehend unbemerkt fand am 20. Oktober in den Räumen des Slaughterhouse e.V. unter dem Dach der Kulturfabrik Moabit ein NS-affines Konzert statt. Ein Weiteres ist für den 13. Dezember geplant. Wir betrachten mit Sorge, mit welcher Häufigkeit in letzter Zeit öffentliche Auftritte rechter bis neonazistischer Gruppen und Einzelpersonen in den Räumen des Slaughterhouse e.V. intendiert und teilweise auch durchgeführt werden können. Dass diesem Treiben auf Seiten der Veranstalter_innen des Slaughterhouse e.V. reine Naivität zugrunde liegt, können wir indes kaum noch glauben.

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Moabit: Moabiter Grauzonen

Ein Nachbereitungstext zu den Vorgängen um das verhinderte Konzert NS-affiner Bands in den Räumen des Slaughterhouse e.V. in Moabit.

Am 20. September 2012 sollte die finnische Black Metal Band „Horna“ mit Unterstützung der Bands „Tortorum“ und „Blacklodge“ in den Räumen des „Slaughterhouse e.V.“ unter dem Dach der Kulturfabrik Moabit aufspielen.

Auf den ersten Blick ist daran nichts ungewöhnliches festzustellen, schließlich finden in dem sich als „multikulturell“ verstehenden Veranstaltungsraum regelmäßig Konzerte verschiedenster Genres statt. Von Ska über Hiphop, bis hin zu besagtem Black Metal. Doch die geplante Veranstaltung fiel Antifaschist_innen unangenehm auf, denn die Europatour der Band Horna, in deren Rahmen das geplante Konzert stattfinden sollte, wurde vom Label „World Terror Commitee Productions“ organisiert. Bei W.T.C. Productions handelt es sich um das Label des Neonazis Sven Zimper, Mitglied der berüchtigten thüringischen „National Socialist Black Metal“ (NSBM) Band „Absurd“, die unter den neonazistischen Anhänger_innen des Black Metal Kultstatus genießt. Weitere Recherchen ergaben, dass auch die angekündigten Bands, insbesondere der Headliner des Abends Horna, unübersehbare Schnittmengen ins neonazistische Lager aufweisen.

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Moabit: Interview zur Antifademo

leftvision hat einen Videobeitrag zur Antifademonstration gegen Arnulf Priem in Moabit veröffentlicht.

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Moabit: NSBM-Konzert verhindert

Als antifaschistische Vernetzung „Auf die Pelle rücken!“ begrüßen wir die Entscheidung des „Slaughterhouses e.V.“ das am morgigen Donnerstag geplante Konzert der Bands „Horna“, „Tortorum“ und „Blacklodge“ buchstäblich in letzter Minute abzusagen.

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Moabit: NSBM-Konzert in der Kulturfabrik?

Die subkulturelle Sphäre des Black und Death Metals scheint vielen verschlossen und undurchsichtig. Doch ist sie gar so undurchsichtig, dass Akteure, die nachvollziehbare Schittmengen zur völkischen Rechten aufweisen, mittlerweile unter dem Deckmantel des „Unpolitischen“ ihre Touren und Konzerte in Lokalitäten veranstalten können, die sich bislang gegen neonazistische Inhalte und Strukturen positioniert hatten?

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Moabit: Demonstration

Am Abend des 14.09.2012 demonstrierten in Berlin-Moabit rund 200 Menschen gegen Rassismus, Neonazis und rechten Terror. Der Protest richtete sich vor allem gegen den Berliner Neonazi, und Aufbauhelfer des rechten Terrors, Arnulf Winfried Priem, der im Stadtteil Moabit seinen Wohnsitz hat. Die Demonstration verlief ohne besondere Zwischenfälle.

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Moabit: Infoveranstaltung

Arnulf Priem und der rechte Straßenterror der 90er Jahre: Bevor am darauf folgenden Freitag die Demonstration „Nazis aus der Deckung holen!“ gegen den langjährigen Naziaktivisten Arnulf Priem in Moabit stattfinden wird, veranstaltet der Vorbereitungskreis der Demo eine Infoveranstaltung zur Geschichte des deutschen Neofaschismus nach dem Mauerfall. Dabei soll insbesondere auf die historische Rolle Priems und seine Biografie eingegangen werden.

9. September 2012 | 14:30 | Filmrauschpalast (Lehrter Straße 35, 10557 Berlin)

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Nazis auf die Pelle rücken! | aufdiepelleruecken.blogsport.de
North East Antifascists [NEA] | nea.antifa.de

Moabit: Nazis aus der Deckung holen!

Demonstration gegen Arnulf Priem in Berlin-Moabit.
Keine Ruhe den rechten Tätern!

14. September 2012 | 18:30 | U-Bhf. Turmstraße

Und Solitresen im Anschluss:
14. September 2012 | 20:00 | Scherer 8 (Schererstraße 8, 13347 Berlin)

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Moabit: Arnulf Winfried Priem

Seit einem Polizeieinsatz ist es öffentlich: Moabit hat das Zweifelhafte Vergüngen, den bekennenen Nationalsozialen, Rassisten und Antisemiten Arnulf-Winfried Priem in der Nachbarschaft begrüßen zu dürfen. Dem 64-jährigen Neonazi Arnulf Priem wird derzeit vorgeworfen, am 28. Mai diesen Jahres einen Nachbarn mit einer Schusswaffe bedroht zu haben. Bereits am 14. Juni stürmte deshalb ein Sondereinsatzkommando der Polizei die Wohnung des 64-jährigen in Berlin-Moabit. Dort fanden sie nach dem Hinweis des Nachbarn zwei Luftdruckpistolen, einen Revolver, sowie zwei Maschinenpistolen, bei denen es sich um eine Replik und eine Softairwaffe handeln soll.

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Moabit: Demonstration gegen Neonazis

Anwohner_innen organisieren sich gegen Neonazis: In Moabit trafen sich am heutigen Samstag rund 80 Menschen zu einer Demonstration gegen Neonazismus. Die aufrufenden Anwohner_innen-Initiativen und Jugendliche aus dem Kiez hatten zuvor über Aushänge auf die geplante Demonstration aufmerksam gemacht. Thematisiert wurde ein Aufmarsch „Freier Kameradschaften“, die zwei Wochen zuvor durch den Kiez marschiert waren und dabei unverblümt zum „Rassenkampf“ aufgerufen hatten.

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Moabit:
Neonazis marschierten durch Moabit

Am vergangenen Freitag marschierten gegen 21 Uhr etwa 25 Neonazis vom U-Bahnhof Birkenstraße zum U-Bhf. Turmstraße. Auf einem mitgeführten Transparent wurde ohne Umschweife zum „Rassenkampf“ aufgerufen. Auf dem Weg durch die menschenleeren Seitenstraßen wurden Fackeln entzündet, Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben und rassistische Parolen skandiert. Bevor sich die Neonazis schließlich am U-Bahnhof Turmstraße zerstreuten, sangen sie ein Lied der Hitlerjugend. Während der Großteil der Neonazis unbehelligt abziehen konnte, stellte die Polizei in der Wiclefstraße die Personalien von vier Männern im Alter von 20, 21, 22 und 26 Jahren fest, bei denen rechtsradikale Flugblätter gefunden worden waren. Ferner ging die Polizei mit Platzverweisen und Personalienfeststellungen gegen Antifaschist_innen und Anwohner_innen vor. Erst gegen 22 Uhr kehrte Ruhe ein.

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