Archiv der Kategorie 'Berlin-Reinickendorf'

Presseschau: »Deutsches Schutzgebiet«

Mit einem Kneipen-Netzwerk haben sich Neonazis aus NPD und »Kameradschaften« in Berlin vernetzt. Doch der braune Ungeist ist nicht mehr überall wohlgelitten.

Die enge Zusammenarbeit der NPD mit den als »freie Kräfte« bezeichneten Zusammenschlüssen von Neonazis hat den vor einigen Jahren noch strauchelnden Berliner Landesverband der neofaschistischen Partei gestärkt. Auch wenn das militante, meist jüngere Neonazispektrum wenig Sitzfleisch und Liebe für parteiinterne Strukturaufgaben an den Tag legt, so ist derzeit kaum eine Aktion der »Nationaldemokraten« im Raum Berlin ohne sie denkbar.

Von einer derartigen Frischzellenkur können die wenigen noch aktiven Bezirksverbände der Partei nur träumen. Die NPD-Reinickendorf/Mitte machte hingegen aus der Not des Nachwuchsmangels und der Überalterung ihrer Mitgliedschaft eine Tugend. Die dünne Personaldecke sowie das gehobene Alter und das zumeist bürgerliche Auftreten ermöglichte es den Rechten seit mindestens sechs Jahren, ein Netzwerk aus Kneipen aufzubauen, das ihnen die Durchführung von Veranstaltungen ermöglicht. Maßgeblicher Organisator der Zusammenkünfte ist Tibor Haraszti, stellvertretender Kreisvorsitzender und NPD-Landesvorstandsmitglied.

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Reinickendorf: Kundgebung durchgeführt

Am frühen Freitag Abend fanden sich am U-Bahnhof Residenzstraße mehr als 50 Protestierende zu einer Kundgebung zusammen, um gegen die von der NPD genutzte „Bier-Stub’n“ zu demonstrieren.

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Reinickendorf: Kundgebung

Monatlich veranstaltet die NPD in Reinickendorf einen offenen Stammtisch, um Mitglieder und Interessierte zu werben. Dazu wurde sich lange Zeit in verschiedenen Kneipen getroffen, etwa in der „Postkutsche“ oder im „Kegel“ in Alt-Tegel. Nun musste die „Postkutsche“ in Folge antifaschistischer Interventionen zum Jahreswechsel schließen und der Kegel hat der NPD ein Hausverbot erteilt. Weiterhin von den Nazis genutzt werden darf hingegen die „Bier-Stub’n“ in der Residenzstraße. Im letzten Jahr wurden hier etwa ein Dutzend NPD-Veranstaltungen gezählt und auch in diesem Jahr durfte die NPD dort offen auftreten. Die Verbindungen zwischen der „Bier-Stub’n“ und der NPD scheinen besonders eng zu sein, da antifaschistische Veröffentlichungen der NPD-Aktivitäten keinerlei Wirkung gezeigt haben. Insofern ist hier weiterer Druck vonnöten!

Auch, weil in direkter Nähe der „Bier-Stub’n“ der örtliche NPD-Vize Tibor Haraszti wohnt, der vor einigen Wochen von Antifaschist_innen geoutet wurde. Kommt deshalb am Freitag, dem 5. Juli nach Reinickendorf zum U-Residenzstraße um der NPD in Reinckendorf auch noch einen ihrer letzten Rückzugsräume zu nehmen!

5. Juli 2013 | 18:30 | U-Bahnhof Residenzstraße

Eine Initiative von:
Antifaschistische Initiative Reinickendorf | antifareinickendorf.blogsport.de
Nazis auf die Pelle rücken! | aufdiepelleruecken.blogsport.de

Reinickendorf: Outingaktionen

Laut Indymedia wurden am vergangenen Montag der stellvertretende Kreisvorsitzende der Reinickendorfer NPD und eines ihrer Stammlokale in der Reinickendorfer Nachbarschaft geoutet.

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Reinickendorf: Kundgebung erfolgreich

Am frühen Abend 15. Februar versammelten sich etwa 30 Antifaschist_innen in Berlin-Tegel vor der Kneipe „Zum Kegel“ in der Grußdorfstraße, um gegen eine geplante Kreisverbandssitzung des Kreisverband 2 der NPD Reinickendorf zu protestieren.

Das Lokal wurde bereits in der Vergangenheit regelmäßig von der NPD Reinickendorf frequentiert, beispielsweise um dort Mitglieder-versammlungen, Vortragsveranstaltungen und „Interessententreffen“ durchzuführen. Mitte November des vergangenen Jahres wurde ein geplantes „Kegelturnier“ der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ in den Räumen des „Kegel“ verhindert, nachdem Antifaschist_innen zu öffentlichen Gegenprotesten aufgerufen hatten.

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Reinickendorf: Kundgebung


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15. Februar 2013 | 18:00 | Grußdorf- Ecke Buddestraße
(Anfahrt über S-Berlin-Tegel oder U-Alt-Tegel)

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Reinickendorf:
NPD weiterhin in Kneipen aktiv

Ein Nachtrag zur rechten Kneipenlandschaft in Reinickendorf:

Kürzlich haben wir darüber berichtet, dass eine ganze Reihe von Lokalitäten im Berliner Norden regelmäßig Veranstaltungen der NPD-Reinickendorf ausrichtet. Distanzierungen der im letzten November gouteten Kneipen haben uns bislang nicht erreicht, dafür neue Recherchen, die eher auf eine gegenteilige Entwicklung hindeuten:

So liegen uns Informationen vor, wonach der Reinickendorfer NPD Kreisverband (KV) 2 für den 15. Februar 2013 ab 19 Uhr zu einer geschlossenen Mitgliederversammlung in das bereits geoutete Lokal „Zum Kegel“ (Grußdorfstr. 1-3, 13507 Tegel) mobilisiert.

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Reinickendorf: rechtsoffene Kneipenkultur
und JN-Kegelturnier am Samstag

Am Samstag dem 17.11.2012 ab 17 Uhr soll in der Gastwirtschaft „Zum Kegel“ (Grußdorfstr. 1-3, 13507 Tegel) nahe dem S- und U-Bahnhof Alt-Tegel ein „Kegelturnier der JN“ [1] stattfinden. Dies ist eine der vielen Veranstaltungen, welche die NPD-Reinickendorf in diesem Jahr in ihrem Programm hat.

Für ihre Veranstaltungen können sie dabei auf mehrere Lokalitäten in Reinickendorf und Umgebung zurückgreifen. Den Wirtsleuten dieser Gaststätten muß man angesichts der öffentlichen Debatte um die von Neonazis begangenen rassistisch motivierten Morde mangelnde Sensibilität bei der Vergabe ihrer Räume vorwerfen. Mit antifaschistischen Aktionen sollte dieser Problematik entschlossen begegnet werden. Ob am Samstag angemeldete Proteste stattfinden werden, ist bislang noch nicht bekannt. Wir werden in jedem Fall weiter darüber berichten.

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